Digitalisierung der Arztpraxis: Ärzte sind über die Datensicherheit besorgt und lassen sie gleichzeitig täglich außer Acht

Worum es geht

In keiner Diskussion mit niedergelassenen Ärzten zum Thema „Digitalisierung“ bleibt der Datenschutz als Forderung unerwähnt. Doch tausende Mediziner nutzen jeden Tag für den Austausch hochsensibler Daten und Informationen einen vollkommen unsicheren Weg: die E-Mail-Kommunikation.

Keine Digitalisierung ohne Schutz

Ob elektronisch mit Patienten kommuniziert oder kollegial Befunde ausgetauscht werden, ein zentrales Thema der Digitalisierung ist der Schutz der ausgetauschten Daten, da es vielfach um persönlich-vertrauliche und sensible Inhalte geht. Zur Sicherheit zählt hierbei nicht nur ein für Dritte unzugänglicher Übertragungs-Kanal, sondern auch die Gewissheit, dass sich am jeweils anderen Ende tatsächlich die richtige Person befindet.

Ärzte fordern Sicherheit und lassen sie gleichzeitig außer Acht

Die Datensicherheit war auch auf Gruppendiskussionen mit niedergelassenen Ärzten zur Transformations-Thematik ein wichtiges Thema und eine zentrale Anforderung der Teilnehmer an alle digitalen Lösungen, die stets einhellig, betont und nachdrücklich-fordernd gestellt wurde. Überraschend war aber, dass die Teilnehmer im Verlauf der Gespräche bei der Beschreibung von Arbeitsbereichen, in denen sie heute bereits Digital-Lösungen einsetzen, an erster Stelle die E-Mail-Kommunikation nannten, eine Interaktionsform, die unter Datensicherheit-Aspekten äußerst kritisch zu bewerten ist.
Doch derartige Befürchtungen hatten die Teilnehmer nicht, sie sahen die Option vor allem unter den Aspekten der Verfügbarkeit und Anwendbarkeit. Dass E-Mail-Nachrichten, die über das Internet verschickt werden, u.a. einsehbar sind bzw. verändert werden können und auch nicht gesichert ist, dass der Empfänger auch die gewünschte Zielperson ist, wurde den meisten erst im Laufe der Diskussion bewusst.

Die Anforderung: sicher und einfach

Eine professionelle digitale Praxis-Patienten-Kommunikation, aber auch der Austausch unter Medizinern, bedarf eines Messenger-Systems, das einerseits mittels Erfüllung des größtmöglichen Datenschutz-Standards – u. a. durch eine Verifizierung der Teilnehmer – die Sicherheit fortsetzt, die Patienten bei ihren Arztgespräch in Sachen Vertraulichkeit und persönlicher Beziehung haben, andererseits den Komfort von E-Mail oder WhatsApp bietet und auf dieses Weise auch das Praxis-Patientenverhältnis fördert und Patienten an die eigene Praxis bindet. Entsprechende Lösungen existieren bereits, haben aber bislang aufgrund des geringen Problem-Bewusstseins der meisten Ärzte noch keine Verbreitung gefunden.

Roadmap für die Digitalisierung der Arztpraxis

Diese Publikation vermittelt auf der Basis der Erkenntnisse des Marktforschungs-Projektes „d-change©:“ einen Einblick, was Digitalisierung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte tatsächlich bedeutet bzw. bedeuten kann, warum es sich lohnt, sich jetzt mit dem Thema zu beschäftigen und wie man als Praxisinhaber für seinen Praxisbetrieb ein passende Digital-Konzept vorbereiten kann. Zum Inhaltsverzeichnis…

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

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Thill, Klaus-Dieter: (Titel), IFABS: BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)

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