Best Practices für die Video-Sprechstunde (1): Die richtige Kamera-Position

Worum es geht

Die Kommunikation mit Patienten per Video-Kontakt ist nicht erst seit der Verbreitung des Corona-Virus ein hilfreiches Instrument. Für eine professionelle, der ärztlichen Zielsetzung dienende Umsetzung müssen jedoch einige wenige Regeln beachtet werden, die diese Interaktions-Form von persönlichen Kontakten unterscheiden. Diese Mini-Serie gibt Tipps zur Vermeidung der häufigsten Fehler.

Worauf es ankommt

  • So hat die Kameraposition eine ganz wesentliche Bedeutung: der Arzt sollte von der Brustmitte bis knapp oberhalb des Kopfes zu sehen sein. Besonders geeignet ist eine Kamera-Position auf Augenhöhe, die es ermöglicht, direkt in die Kamera zu sprechen und den Gesprächspartnern auf gleicher Sichthöhe zu begegnen. Hierdurch entsteht für sie ein natürlicher Präsenz- und Gesprächseindruck. Filmt die Kamera beispielsweise aus einer niedrigeren Position nach oben, müssen die Patienten zum Arzt aufschauen. Das beeinflusst die Gesprächs-Atmosphäre deutlich negativ.
  • Es ist empfehlenswert, immer direkt in die Kamera zu blicken. Anderenfalls sehen Patienten nur die Stirn und die Augenlider des Arztes. Eine derartige Position erweckt beim Gegenüber den Eindruck, dass ihr Gegenüber mit etwas anderem beschäftigt ist. Der „richtige“ Blick lässt sich nach Einrichtung in den meisten Systems einfach selbst überprüfen.
  • Ebenso sollten Kamera und Mikrofon möglichst hochwertig sein, um die Kommunikation für beide Gesprächspartner möglichst störungsfrei und angenehm zu gestalten.

Video-Sprechstunde und Praxismanagement

Der Online-Patientenkontakt ist ein Baustein des Praxismanagements und wird in seinen Möglichkeiten und Effekten durch die Qualität der Praxisführung bestimmt. Deshalb ist anzuraten, den Funktions-Status der Arbeit regelmäßig zu überprüfen. Das einfachste Hilfsmittel hierfür ist der Praxismanagement-Betriebsvergleich. Dienen derartige Untersuchungen normalerweise einer Einordnung der wirtschaftlichen Situation von Arztpraxen, bietet die IFABS- Analyse Haus-und Fachärzten die völlig neue Möglichkeit, Art, Intensität und Effekte ihrer Praxisführung den repräsentativen Gegebenheiten ihrer Fachgruppe sowie dem Best Practice-Standard gegenüberzustellen. Das bewährte und validierte System ermöglicht einen kennzifferbasierten Abgleich aller Management-Aktionsbereiche eines Praxisbetriebes – von der Planung über die Patientenbetreuung, Organisation, Mitarbeiterführung und Marketing bis zum Controlling einschließlich einer Erhebung des aktuellen Digitalisierungs-Status. Alle Informationen im Detail…