Best Practices für die Video-Sprechstunde (4): Körpersprache

Worum es geht

Die Kommunikation mit Patienten per Video-Kontakt ist nicht erst seit der Verbreitung des Corona-Virus ein hilfreiches Instrument. Für eine professionelle, der ärztlichen Zielsetzung dienende Umsetzung müssen jedoch einige wenige Regeln beachtet werden, die diese Interaktions-Form von persönlichen Kontakten unterscheiden. Diese Mini-Serie gibt Tipps zur Vermeidung der häufigsten Fehler.

Worauf es ankommt

  • Auch wenn die Video-Sprechstunde online abgewickelt wird, spielt die Körpersprache hier eine wichtige Rolle, denn der Blick der Gesprächspartner ist durch die Begrenzung des Monitors sehr konzentriert auf den Arzt fokussiert.
  • Körpersprachliche Signale können die Informationsübermittlung gezielt unterstützen und gleichzeitig durch Beachtung der non-verbalen Aktionen und Reaktionen der Patienten Rückschlüsse auf deren emotionalen Status ermöglichen.
  • Schnelle Gesten, z. B. mit den Händen, sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Sie wirken nicht nur unruhig, sondern lenken sehr stark ab und sind – je nach Übertragungsqualität – nur als wischende Bewegung erkennbar. Sie vermitteln dem Gegenüber zudem den Eindruck von Eile und signalisieren, dass der Arzt das Gespräch beenden möchte.
  • Positiv gesprächsunterstützend wirken eine offene, nicht abweisende Körpersprache, ein freundlicher Gesichtsausdruck, um auf diese Weise Nähe und Sympathie zu schaffen und eine „geduldige Gesamtwirkung“.
  • Mit einer leicht vorwärts geneigten Körperhaltung signalisiert der Arzt seinen Gesprächspartnern, dass er Ihnen aufmerksam zuhört und stets Blickkontakt herstellt.

Video-Sprechstunde und Praxismanagement

Der Online-Patientenkontakt ist ein Baustein des Praxismanagements und wird in seinen Möglichkeiten und Effekten durch die Qualität der Praxisführung bestimmt. Deshalb ist anzuraten, den Funktions-Status der Arbeit regelmäßig zu überprüfen. Das einfachste Hilfsmittel hierfür ist der Praxismanagement-Betriebsvergleich. Dienen derartige Untersuchungen normalerweise einer Einordnung der wirtschaftlichen Situation von Arztpraxen, bietet die IFABS- Analyse Haus-und Fachärzten die völlig neue Möglichkeit, Art, Intensität und Effekte ihrer Praxisführung den repräsentativen Gegebenheiten ihrer Fachgruppe sowie dem Best Practice-Standard gegenüberzustellen. Das bewährte und validierte System ermöglicht einen kennzifferbasierten Abgleich aller Management-Aktionsbereiche eines Praxisbetriebes – von der Planung über die Patientenbetreuung, Organisation, Mitarbeiterführung und Marketing bis zum Controlling einschließlich einer Erhebung des aktuellen Digitalisierungs-Status. Alle Informationen im Detail…