Best Practices für die Video-Sprechstunde (3): Ambiente und Kleidung

Worum es geht

Die Kommunikation mit Patienten per Video-Kontakt ist nicht erst seit der Verbreitung des Corona-Virus ein hilfreiches Instrument. Für eine professionelle, der ärztlichen Zielsetzung dienende Umsetzung müssen jedoch einige wenige Regeln beachtet werden, die diese Interaktions-Form von persönlichen Kontakten unterscheiden. Diese Mini-Serie gibt Tipps zur Vermeidung der häufigsten Fehler.

Worauf es ankommt

Patienten sehen in ihrem Monitor-Bild nicht nur den Arzt, sondern auch Teile des Umfeldes, in dem er seine Sprechstunde abhält. Hierfür gelten folgende Empfehlungen:

  • Besonders geeignet ist ein neutraler Hintergrund, z. B. eine weiße Wand. Je ruhiger der Farbton ist, desto weniger werden die Gesprächspartner abgelenkt. Außerdem sollten Ablagen und Tische, soweit sie im Bild sichtbar sein werden, aufgeräumt sein (keine Unterlagen-Stapel oder Kaffeetassen).
  • Natürlich muss auch die Beleuchtung stimmen: bei zu wenig Licht erkennen die Patienten nur die Umrisse des Arztes, ist die Beleuchtung zu intensiv, wird sein Bild überstrahlt und es ist ebenfalls nur wenig zu sehen. Beide Varianten wirken zudem unprofessionell. Deshalb sollte der Hintergrund ohne Schatten gut ausgeleuchtet sein. Zu vermeiden ist auch eine direkte Licht-Einstrahlung auf das Gesicht. Am besten eignet sich Licht – vorzugsweise Tageslicht -, das seitlich einfällt.
  • Zwischen den Farben der Kleidung und des Hintergrundes sollte ein genügend großer Kontrast bestehen. Ein weißer Kittel oder ein weißes Hemd vor einem weißen Hintergrund ist ungeeignet. Leicht kontrastierende dezente Kleidung unterstützt die Bildqualität und vermeiden Ablenkung.
  • Bei der Video-Sprechstunde sind die Augen ein zentrales Kommunikations-Instrument. Brillenträgern ist empfohlen, entspiegelte Gläser zu verwenden, da es sonst zu unangenehmen Reflexionen kommt und die Augen nur schlecht erkennbar sind. Alternativ kann die Position der Lichtquelle überdacht werden.

Video-Sprechstunde und Praxismanagement

Der Online-Patientenkontakt ist ein Baustein des Praxismanagements und wird in seinen Möglichkeiten und Effekten durch die Qualität der Praxisführung bestimmt. Deshalb hat es sich bewährt, den Funktions-Status der Arbeit regelmäßig zu überprüfen. Das einfachste Hilfsmittel hierfür ist der Praxismanagement-Betriebsvergleich. Dienen derartige Untersuchungen normalerweise einer Einordnung der wirtschaftlichen Situation von Arztpraxen, bietet die IFABS- Analyse Haus-und Fachärzten die völlig neue Möglichkeit, Art, Intensität und Effekte ihrer Praxisführung den repräsentativen Gegebenheiten ihrer Fachgruppe sowie dem Best Practice-Standard gegenüberzustellen. Das bewährte und validierte System ermöglicht einen kennzifferbasierten Abgleich aller Management-Aktionsbereiche eines Praxisbetriebes – von der Planung über die Patientenbetreuung, Organisation, Mitarbeiterführung und Marketing bis zum Controlling einschließlich einer Erhebung des aktuellen Digitalisierungs-Status. Alle Informationen im Detail…