Best Practice-Ausrichtung der Praxisführung: Stolperfalle Komfortzone

Worum es geht

Erfordert die Praxisarbeit Veränderungen von Strukturen und Prozessen, muss die Komfortzone der etablierten Routinen verlassen werden. Für viele Praxisinhaber ist das eine abschreckende Perspektive und sie verzichten auf Umstellungen mit der Folge, dass beeinträchtigende Zustände persistieren. Eine einfache Lösung verhindert das.

Ärzte unter Druck

Der Praxisalltag eines großen Teils der Haus- und Fachärzte ist dauerhaft durch Arbeitsdruck, Stress und Ärger geprägt, andere leiden weniger unter den beschriebenen Symptomen, sind aber mit ihrem Praxismanagement unzufrieden, weil es nicht reibungslos funktioniert und ständige Aufmerksamkeit erfordert, die von der eigentlichen Tätigkeit ablenken. Haus- und Fachärzte, die derartige Probleme beseitigen möchten, kommen an Veränderungen ihrer Arbeit nicht vorbei. Doch deren Umsetzung steht eine für viele unüberwindliche Barriere entgegen: das Verlassen der eigenen Komfortzone.

Komfort und Unsicherheit

Arbeitskomfort resultiert aus etablierten Strukturen und Prozessen, die einen Arbeitsrahmen schaffen, der es ermöglicht, im Autopilot-Verfahren zu agieren. Man muss sich nur wenig Gedanken machen und gelangt zu verlässlichen Resultaten. Doch diese Konstellation kann sich im Zeitverlauf ändern, z. B. dadurch verursacht, dass

  • die Routinen graduell ungeeignet modifiziert wurden oder dass
  • sie nicht mehr mit den Anforderungen kompatibel sind oder
  • durch parallele Vorkommnisse in beiden Bereichen.

Doch immer, wenn die Notwendigkeit besteht, Veränderungen vorzunehmen, muss hierfür die Komfortzone verlassen werden.

Diese Situation verursacht – je nach Umfang und Tragweite der Anpassungen – Unsicherheit, Bedenken und Ängste. Oft ist es Praxisinhabern auch gar nicht möglich, den oder die Ansatzpunkte für notwendige Veränderungen näher zu spezifizieren, wodurch der Eindruck der Unabwägbarkeit weiter erhöht und die Scheu vor konkreten Handlungen gefördert werden.

Hilfe durch Vergleich

Die einfachste Methode, um dieses Komfortzonen-Problem in den Griff zu bekommen, ist die Durchführung eines Praxismanagement-Betriebsvergleichs. Mit seiner Hilfe und sogar ganz ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters kann der Aufbau der gesamten Praxisführung – von der Planung über die Patientenversorgung, Organisation, Marketing und Führung bis hin zum Controlling – durchleuchtet werden. Durch einen Abgleich mit dem Fachgruppen- und dem Best Practice-Standard, der alle Instrumente, Regelungen und Verhaltensweisen umfasst, die für die reibungslose Funktionalität des Praxisbetriebs notwendig sind, lassen sich exakt die Stärken, Schwächen, Bedrohungen, Chancen und Verbesserungsmöglichkeiten-Möglichkeiten der Praxisarbeit bestimmen. So wird für den Arzt erkennbar,

  • wo er genau seine Komfortzone verlassen müsste,
  • was auf ihn an Umstellungen zukommt,
  • welche Schritte hierfür notwendig sind und
  • ob er das Ganze in Eigenregie umsetzen kann oder sich gezielt Hilfe holen sollte.

Briefing Paper mit detaillierten Informationen

Haus- und Fachärzte, die die Funktionsweise und Inhalte eines Praxismanagement- Betriebsvergleichs sowie den Nutzen für ihre Betriebsführung näher kennenlernen möchten, steht hierfür ein ausführliches Briefing Paper zur Verfügung.