Praxismanagement in Haus- und Facharztpraxen: Die Risiken lauern im Verborgenen

Worum es geht

PraxisinhaberInnen bewerten die Qualität der Praxisarbeit meist mit Hilfe subjektiver Kriterien. Diese Sichtweise führt allerdings dazu, dass ungenutzte Potenziale und Risikofaktoren nicht erkannt werden.

„Bei uns läuft alles gut!“

Viele Ärztinnen und Ärzte sind der Meinung, dass die Arbeit in ihren Betrieben adäquat organisiert ist und weitgehend reibungslos funktioniert. Oberflächlich trifft die subjektive Bewertung auch zu, gleicht man jedoch die Gegebenheiten der Praxisarbeit mit dem Best Practice-Standard ab und bezieht die Sichtweisen der Mitarbeiterinnen und Patienten mit ein, stellt sich häufig heraus, dass die Praxen

  • unter ihren Möglichkeiten arbeiten und / oder
  • Risikofaktoren bestehen, die mittel- bis langfristig zu spürbaren Problemen führen werden.

Im Mittel lassen sich in Haus- und Facharztpraxen etwa vierzig Ansatzpunkte für optionale und notwendige Veränderungen finden.

Aktiv handeln statt passiv reagieren

Den komplexer werdenden Anforderungen, die aus dem dynamischen Wandel des Gesundheitswesens resultieren und die mittelfristig auch die Gewinn-Situation beeinflussen werden, können Haus- und Fachärzte akut und perspektivisch nur dann gerecht werden, wenn sie über eine exakte Status-Bestimmung der Stärken, Schwächen, Bedrohungen und Chancen ihrer Praxisführung als Handlungsplan verfügen. Diese Übersicht wirkt nicht nur Desorientierung und Unsicherheit entgegen, sondern schafft auch Transparenz für mögliche Anpassungen. Das hierzu für niedergelassene Ärzte entwickelte Instrument ist der IFABS Praxismanagement-Betriebsvergleich©.

Die Besonderheiten des Praxismanagement-Betriebsvergleichs©

Doppeltes Benchmarking

Dienen Betriebsvergleiche normalerweise einer Einordnung der wirtschaftlichen Situation von Arztpraxen, bietet der validierte IFABS Praxismanagement-Betriebsvergleich© Haus- und Fachärzten die völlig neue Möglichkeit, die Regelungen ihrer Praxisführung – von der Planung über Marktforschung, Patientenversorgung, Marketing, Organisation und Führung bis zum Controlling – und die daraus resultierenden Effekte vergleichend untersuchen zu lassen.

Hierbei kommen zwei Referenz-Maßstäbe zum Einsatz :

  • der Fachgruppen-Standard, der den Staus-quo der Praxisführung in Praxisbetrieben der eigenen Fachrichtung repräsentiert und
  • der Best Practice-Standard, d.h. die Regelungen, Instrumenten und Verhaltensweisen, die einen reibungslos funktionierenden Praxisbetrieb gewährleisten.

Das Ergebnis sind Kennziffern, die Key Performance Indikatoren, die das gesamten Praxismanagement wie eine MRT-Aufnahme durchleuchten, transparent machen und auch zur Steuerung eingesetzt werden können.

Convenience

Die Erhebung der für den Betriebsvergleich notwendigen Angaben erfolgt fragebogengestützt. Die Dokumentations-Unterlagen für Arzt / Ärzte, MFA und Patienten sind einfach und schnell ausfüllbar, zusätzliche Unterlagen werden nicht benötigt.

Dieses Verfahren erspart die Anwesenheit eines Vor-Ort-Beraters und vor allem dessen Kosten.

Basis der Analyse ist ein Expertensystem mit mehr als 15.000 autorisierten und anonymisierten Praxismanagement-Beschreibungen.
Der Auswertung-Bericht beinhaltet nicht nur alle Fakten, sondern zeigt auch die möglichen bzw. notwendigen Veränderungen auf.

Briefing Paper mit detaillierten Informationen

Haus- und Fachärzte, die die Funktionsweise und Inhalte des Betriebsvergleichs sowie den Nutzen für ihre Betriebsführung näher kennenlernen möchten, steht hierfür ein ausführliches Briefing Paper zur Verfügung.