„Führung ohne gelebte Wertschätzung ist organisierte Gleichgültigkeit.
Woran Du wirklich scheiterst – und was es Deine Praxis kostet
Du bist Hausarzt. Oder Facharzt. Und Du hast alles im Griff. Patientenversorgung, Diagnostik, Abrechnung, Teamführung, vielleicht sogar ein bisschen Marketing. Aber halt – Moment. Warum stehen dann trotzdem so viele Dinge auf der Kippe? Warum wirken Deine Mitarbeiterinnen zunehmend ausgebrannt, frustriert oder innerlich gekündigt? Warum bleibt der erhoffte Praxis-Flow aus, obwohl Du alles „richtig“ machst?
Weil Du denkst, Du denkst – aber in Wahrheit wiederholst Du nur.
Und genau das ist das Kernversagen. Nicht der Fachkräftemangel. Nicht die Kassenhonorare. Sondern Du.
Rethinking beginnt nicht bei anderen. Sondern in Deinem Kopf.
Unser Gehirn liebt Muster. Es liebt Vertrautes, Wiederholbares, Vorhersehbares. Genau das macht es effizient – und gefährlich. Denn je erfolgreicher Du warst, desto mehr glaubst Du an Dein System. Doch Erfolg konserviert. Und Konservierung ist das Gegenteil von Praxisentwicklung.
Rethinking ist kein Trend. Es ist eine Notwendigkeit.
Die meisten Praxisinhaber scheitern nicht am System. Sie scheitern an sich selbst. Genauer: an ihrem Denken über das System. Du glaubst, Deine Mitarbeiterinnen müssten loyaler, strukturierter, engagierter sein?
Falsch. Du müsstest führbarer denken. Und das ist kein Sprachspiel. Das ist Realität.
Schnell sein bringt Dich langsam voran.
Du optimierst Prozesse, redest über Digitalisierung, diskutierst Praxissoftware – aber Du führst nicht. Du führst Arbeitsabläufe, aber keine Menschen. Du kommunizierst Ergebnisse, aber keine Wertschätzung. Du erwartest Leistung, aber bietest keine innere Orientierung.
Du willst, dass alles läuft, aber Du selbst stehst im Weg. Klingt hart? Ist es auch. Aber wahr.
The Rethinking Shortcut
Wenn Deine Mitarbeiterinnen nicht aufblühen, liegt das Problem nicht im Team. Sondern an der Spitze. Du bist kein Opfer des Systems – Du bist sein Verstärker.
Viele Ärzte verhalten sich wie Zuschauer im eigenen Betrieb. Sie beobachten Probleme, analysieren Symptome, aber sie vermeiden das, was wirklich notwendig wäre: Ein radikales Umdenken.
Nutze die R2A-Formel. Jetzt.
- Reflect: Warum fühlen sich Deine Mitarbeiterinnen nicht wertgeschätzt – obwohl Du glaubst, es zu zeigen?
- Analyze: Welche blinden Flecken hast Du in Deiner Führung, die Du Dir selbst nicht eingestehst?
- Advance: Was müsstest Du heute anders denken, um morgen ein anderes Verhalten zu zeigen?
The Rethinking Question:
Denk kurz nach: Führst Du wirklich – oder verwaltest Du nur Dein eigenes Ego? Dein Denkstil sabotiert Deine Praxis.
Was Du nicht erkennst: Die Unzufriedenheit Deines Teams ist kein Nebenschauplatz. Sie ist der Spiegel Deines Führungsverhaltens.
Jede enttäuschte MFA, jede stille Kündigung, jede genervte Stimmung im Team ist ein Ausdruck davon, dass Du noch nicht verstanden hast, was gute Praxisführung im 21. Jahrhundert bedeutet.
Wertschätzung ist kein Lob. Es ist Haltung.
Und Haltung entsteht nicht durch Routinen, sondern durch Denkprozesse. Deine Denkprozesse.
Fazit: Wer seine Mitarbeiter nicht wirklich sieht, verliert irgendwann auch sich selbst.
The Rethinking Shift: Von “Ich lobe doch regelmäßig” zu “Ich zeige täglich, dass Du zählst.”