➡️ Worum es geht
Der Begriff “Unvernunft” bezieht sich allgemein auf Handlungen, Entscheidungen oder Überzeugungen, die nicht auf logischem Denken, rationaler Analyse oder empirischer Evidenz basieren. Es ist das Gegenteil von Vernunft und kann dazu führen, dass nicht die besten oder effizientesten Lösungen für ein Problem gefunden werden.
➡️ Unvernunft in der Arztpraxis
In Arztpraxen ist der Begriff identisch mit einer Arbeit, die auf ineffizienten Prozessen und Strukturen beruht, da diese nie analytisch überprüft werden. Die Konsequenzen dieser Unvernunft sind vielfältig und negativ:
😱 Verminderte Qualität der Patientenversorgung
😱 Patientenunzufriedenheit
😱 Erhöhte Betriebskosten
😱 Zeitmangel
😱 Demotivation
😱 Permanente Überlastung
😱 Mangelnde Flexibilität.
Ursachen von Unvernunft
Die Ursachen für Unvernunft sind vielfältig und reichen von individuellen bis zu systemischen Faktoren. Hier sind einige der häufigsten Gründe:
- Emotional getriebene Entscheidungen überlagern das rationale Denken.
- Ein Mangel an wichtigen Daten oder Fehlinformationen führen zu unvernünftigen Entscheidungen.
- Menschliche Wahrnehmung und Denkprozesse sind nicht immer rational, was zu Fehlentscheidungen führen kann.
- Unter Zeitdruck können Menschen zu schnellen, aber unüberlegten Entscheidungen neigen.
- Oft werden Entscheidungen auf der Basis von “so haben wir es immer gemacht” getroffen, ohne die Aktualität oder Effizienz der Methode zu hinterfragen.
- Fehlt eine klare Zielsetzung, ist es schwer, rationale Entscheidungen zu treffen.
- Ein unzureichendes Verständnis des Themas oder Mangelerfahrung können zu schlechten Entscheidungen führen.
➡️ Unvernunft quantifiziert
Die skizzierten Ursachen können einzeln oder in Kombination auftreten, sie führen jedoch dazu, dass in Arztpraxen kaum Analysen des Praxismanagements durchgeführt werden. Die Konsequenz: im Durchschnitt setzen Haus- und Fachärzte ‼️ nur die Hälfte ‼️ der Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen ein, die für einen auch unter wechselnden Anforderungen reibungslos funktionierenden Praxisbetrieb notwendig sind. Erst ab einer Umsetzungs-Quote von 60 % dieses sog. Best Practice-Standards beginnt ein Praxisbetrieb, effizient zu arbeiten.
➡️ Aktivierungs-Druck durch den Wandel
Doch gerade angesichts der aktuellen Entwicklungen der Rahmenbedingungen für Arztpraxen mit Personalmangel, Kostensteigerungen, Veränderungen der Patientenanforderungen und Umsetzung der Digitalisierung kommt es auf ein effizientes Praxismanagement-Fundament an.
➡️ Lösung Benchmarking
In diesem Kontext bietet ein Praxismanagement-Benchmarking allen Praxisinhabern die einfach, schnell und kostengünstig zu realisierende Option, durch ein Best Practice-Benchmarking den Effizienz-Status ihrer Betriebe zu bestimmen und zu erfahren, mit welchen Veränderungs-Möglichkeiten sie ein stabiles Praxismanagement umsetzen können. Wie der Ansatz funktioniert beschreibt die Publikation “Benchmarking des Praxismanagements für Haus- und Fachärzte – Methode, Anwendung und Nutzen”.
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