Praxiskosten: Wertschöpfung statt Ziffern-Akribie

Worum es geht

Viele Ärzte beklagen die negativen Folgen steigender Kosten und nur geringer Einsparmöglichkeiten. Deshalb wird jetzt in vielen Haus- und Facharztpraxen jetzt noch intensiver auf die Vollständigkeit der Leistungserfassung geachtet und noch intensiver nach Ratschlägen für die Abrechnung gesucht. Grundsätzlich ist gegen ein derartiges Vorgehen nichts einzuwenden, allerdings verbessert es die Situation der Praxen nur wenig, denn das Problem liegt in einem vollkommen anderen Bereich.

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Zeitmangel: Eines der toxischen Mindsets in der ambulanten Medizin

Worum es geht

Die Resultate des IFABS Betriebsvergleich-Trackers© für haus-, fach- und zahnärztliches Praxismanagement machen deutlich, dass bis zu dreißig Prozent der in Praxisbetrieben eingesetzten Zeit-Ressourcen vollkommen unnötig verschwendet werden und substanzielle Gestaltungs-Freiräume existieren.

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Toxic Mindsets in Outpatient Medicine: “This is a difficult patient.”

Data, facts and instruments on the German health system

What it’s about

“Oh no, there’s Mr S. That’s a really difficult person.” These and similar thoughts run through the minds of many medical assistants in their everyday work. The label is given when practice visitors do not abide by rules, cross boundaries or break procedures, when they are annoying and provocative, aggressive and unsympathetic or when they complain.

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Praxismanagement: Ärzte, die jetzt ihre Arbeit digitalisieren, handeln strategisch richtig

IFABS

Worum es geht

Für die meisten niedergelassenen Ärzte ist es eindeutig: Kollegen, die sich jetzt schon mit der Digitalisierung – also den Möglichkeiten außerhalb der TI-Vorgaben – beschäftigen, sind Technik-Freaks und Tüftler. Doch die Realität sieht anders aus: es handelt sich um „normale“ Mediziner, allerdings mit Weitsicht, Innovations-Freude und Unternehmer-Eigenschaften.

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Digitalisierung im ambulanten Bereich: Die drei zentralen Barrieren

Worum es geht

Die Transformation der Arbeit in Haus- und Facharztpraxen kommt nur schleppend voran. Die ärztlichen Vertretungen und Interessenverbände führen als Gründe hauptsächlich unausgereifte Technik, unbefriedigende Kostenerstattung und ungelöste Datenschutz-Probleme an. Doch diese Aspekte sind nicht ursächlich.

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GP and specialist practice management: Using key performance indicators (KPIs) to manage teamwork quality

Data, facts and instruments on the German health system

What it’s all about

Doctors who want to improve, develop or realign their practice management need concrete goals as a basis for control. The concept of Key Performance Indicators (KPI) provides the necessary tools.

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DiGA-Verordnungen:Die Arzt-Patienten-Kommunikation benötigt Sensibilität

Worum es geht

Ein Teil der Arzt-Anfragen in unserem Institut betrifft die Patienten-Kommunikation bei der Verordnung von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA). Gerade hierbei kommt es darauf an, ihnen eine Wertigkeit zuzumessen, damit sie auch tatsächlich und längerfristig eingesetzt werden. Eine unbedachte Formulierung kann dieses Ziel jedoch schnell konterkarieren.

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Insights aus Praxismanagement-Betriebsvergleichen: Teamwork-Insuffizienz schwächt dermatologisch tätige Praxen

Worum es geht

Setzt man die Grundanforderungen an eine optimal funktionierende Zusammenarbeit in Relation zur Zufriedenheit der Mitarbeiter mit diesen Parametern, lässt sich hieraus der Teamwork Quality Score (TQS) ableiten. Er macht die Kollaborations-Qualität des Personals messbar und ist einer der „Laborwerte“ (KPI, Key Performance Indikatoren) in Benchmarking-Betriebsvergleichen. Wie wichtig die Kenntnis dieses Scores ist, zeigen die Datenlage der Fachgruppe „Dermatologen“.

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