Selbstreflexion: Auch in Bezug auf das Praxismanagement unverzichtbar

Worum es geht

Die Anforderungen an Effizienz, Qualität und Patientenzufriedenheit steigen kontinuierlich, was Praxisinhaber zwingt, ihre Managementpraktiken kontinuierlich zu hinterfragen und zu optimieren. In diesem Kontext wird die Selbstreflexion zu einem unverzichtbaren Instrument. Es ist nicht nur vorteilhaft, sondern essenziell für den langfristigen Erfolg und die Nachhaltigkeit einer Praxis. Durch die Nutzung des Best Practice-Standards der Praxisführung wird die Selbstreflexion besonders effektiv und ersetzt sogar weitgehend die Notwendigkeit externer Beratung ersetzen.

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Fortbildung trifft Analyse (FOTAN): SkillScan zum ärztlichen Zeitmanagement

Worum es geht

Ärztliches Zeitmanagement bezieht sich auf die effiziente Organisation und Nutzung der Zeit durch Ärzte, um ihre beruflichen Aufgaben und Patientenversorgung optimal zu gestalten. Es umfasst die Planung, Priorisierung und Ausführung der anfallenden Tätigkeiten wie Patientenberatung, Behandlung, Dokumentation und Verwaltungsaufgaben, innerhalb der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit. Ziel ist es, die Arbeitslast effektiv zu bewältigen, Stress zu reduzieren und eine hohe Qualität der Patientenversorgung zu gewährleisten.
Dieser Selbsttest ermöglicht es niedergelassenen Ärzten, die Effektivität ihres Zeitmanagements zu bewerten. Er besteht aus 30 Fragen / Aussagen, die die zentralen Aspekte des Umgangs mit der Ressource „Zeit“ abdecken.

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Arztpraxen und das Zeitparadoxon

Worum es geht

Im Kontext der TI-Einführungen „#eAU“, „#eRezept“ und „#ePA“, aber auch in Bezug auf #DiGA, zeigt sich ein bemerkenswertes Phänomen, das man als “Zeitparadoxon in der Arztpraxis” bezeichnen könnte.

➡️ Es resultiert daraus, dass in Praxisbetrieben
📌 der Aufwand für die Nutzung dieser digitalen Lösungen akribisch in Sekunden gemessen wird, um letztlich deren Mehraufwand im Arbeitsalltag zu belegen,
📌 gleichzeitig jedoch substanzielle Zeitverluste durch unzureichend organisierte Abläufe, mangelhaftes Zeitmanagement oder durch Ablenkungen wie die private Nutzung von Handys ignoriert werden.

➡️ Was „substanziell“ bedeutet, zeigen zwei Zahlen:
‼️Bei Ärzten, die persönliche Arbeitsdokumentationen mit Tätigkeits- und Zeitprotokollen durchgeführt haben, ergeben sich durch Umstrukturierungen, die Zeitverschwendung eliminieren, bis zu 30 % Einsparpotenziale.
‼️Die Belastung des Personals durch fehljustierte Routinen liegt, wie Praxismanagement-Betriebsvergleiche zeigen, bei hunderten Stunden im Jahr.

😱 In Anbetracht der Opportunitäts-Kosten kann fast schon von Fahrlässigkeit gesprochen werden, denn der Grund liegt in fehlenden regelmäßigen Analysen der eigenen Arbeit, die aus der unternehmerischen Sicht der Praxistätigkeit eigentlich selbstverständlich sein müssten.

🔄 So aber ist es unumgänglich, dass jede zusätzliche Aktivität in einem Praxisbetrieb, der bereits eine zeitliche Vorschädigung aufweist, als Mehraufwand empfunden wird. Es steht außer Frage, dass die genannten digitalen Applikationen einer weiteren Optimierung bedürfen, doch die durch sie verursachten Zeitverluste sind nicht das originäre Zeit- und Belastungs-Problem in Arztpraxen.

Digitalisierung der Arztpraxis: Wie niedergelassene Ärzte den Digitalen Prädispositions-Status (DPS) ihres Praxismanagements bestimmen können

Worum es geht

Eine zielgerichtete und vor allem nutzbringende Digitalisierung von Arztpraxen benötigt als Grundlage ein funktionsfähiges Praxismanagement. Mithilfe eines einfachen Verfahrens kann bestimmt werden, wie prädisponiert die Arbeit in Arztpraxen für die Einführung von Digital-Lösungen ist und welche Optimierungen notwendig sind.

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Der Status quo Bias und seine Auswirkungen auf die Arbeit in Arztpraxen

Worum es geht

Der Status quo Bias ist eine kognitive Verzerrung, die dazu führt, dass Individuen an bestehenden Zuständen festhalten, auch wenn Veränderungen vorteilhaft wären. Dieser Bias kann sowohl im persönlichen als auch im professionellen Kontext weitreichende Folgen haben.

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DiGA: Verordner durch den richtigen Kommunikations-Stil gewinnen

Worum es geht

‼️ Um niedergelassene Ärzte für Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) zu interessieren, kommt es u. a. auch darauf an, den passenden Kommunikations-Stil zu verwenden, der Fakten mit motivierenden und aktivierende Elementen verbindet. Dabei sind vier Gestaltungs-Grundsätze entscheidend:

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Moderne Medizin, veraltete Strukturen: Wie Haus- und Fachärzte sich selbst im Weg stehen

Worum es geht

Niedergelassene Haus- und Fachärzte nutzen gerne die Webpräsenzen ihrer Praxen, um ihre modernen therapeutischen Versorgungsmöglichkeiten hervorzuheben. Doch Betriebsvergleiche zeigen, dass die Praxisführung als Transmitter dieses Anspruches in die Patientenbetreuung, oftmals hinterherhinkt. Vergleicht man das aktuelle Praxismanagement in deutschen Arztpraxen mit dem von vor zehn Jahren, sind lediglich graduelle Veränderungen zu verzeichnen. Das ist äußerst problematisch, denn die Anforderungen nicht nur an die ambulante medizinische Versorgung hat sich durch technologische Fortschritte und veränderte Patientenbedürfnisse signifikant gewandelt.

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DiGA & Co.: Ärzte mit Digital-Angeboten profitieren von besseren Image-Beurteilungen

Worum es geht

Haus- und Fachärzte sehen bei der Beschäftigung mit Digital-Lösungen vor allem die technischen Aspekte, doch ihr Einsatz im Praxisalltag wirkt weit über die versorgungstechnischen Möglichkeiten hinaus.

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