Worum es geht
Mithilfe der Benchmarking-Technik lässt sich für die Betriebsführung in Haus- und Facharztpraxen bestimmen, wie dringlich Verbesserungen sind und wo die Ansatzpunkte hierfür liegen.
Strukturion of Future Thinking
Mithilfe der Benchmarking-Technik lässt sich für die Betriebsführung in Haus- und Facharztpraxen bestimmen, wie dringlich Verbesserungen sind und wo die Ansatzpunkte hierfür liegen.
Dienen Betriebsvergleiche normalerweise einer Einordnung der wirtschaftlichen Situation von Arztpraxen, bietet ein Praxismanagement-Betriebsvergleich Haus- und Fachärzten die Möglichkeit, Art, Intensität und Effekte ihrer Praxisführung den repräsentativen Gegebenheiten ihrer Fachgruppe sowie dem Best Practice-Standard gegenüberzustellen. Dieses Konzept eröffnet eine Vielzahl von Einsatz-Möglichkeiten.
Die Ergebnisse aus Patientenbefragungen in Haus- und Facharztpraxen führen häufig zu falschen Reaktionen aufseiten der Praxis-Teams, denn fehlerhafte Resultate führen zu falschen Schlüssen.
Die Key Performance Indikatoren (KPI) des Führungsbereichs weisen für Arztpraxen aus, dass kaum echte Teams dort arbeiten, sondern lediglich Gruppen. Deren Kollaboration fehlen jedoch wesentliche Aspekte, die die Effizienz und Produktivität der Arbeit gewährleisten. Ein Grund hierfür sind u. a. fehlende oder schlecht umgesetzte Praxisbesprechungen.
Den Abrechnungsziffern kommt für Haus- und Fachärzte eine ganz besondere Bedeutung zu, da sie den wirtschaftlichen Output ihrer Arbeit bestimmen. Zu wenig wird jedoch beachtet, dass die Leistungsziffern des Praxismanagements, die Key Performance-Indikatoren (KPI) ebenso wichtig sind, denn sie indizieren, ob die Voraussetzungen zur Abrechnung optimal gestaltet sind. Diesen Nutzen leisten sie, indem sie
Haus- und Fachärzte nutzen das Angebot von Selbstzahler-Leistungen, um ihre unternehmerische Freiheit zu sichern bzw. auszubauen sowie die Attraktivität ihres Praxis-Angebotes zu erhöhen. Doch in der praktischen Umsetzung sind nur zwei von zehn Praxisinhabern, die enthusiastisch mit der Self-payer-Arbeit beginnen, nach der Einführungsphase auch wirtschaftlich mit dieser Angebotsform erfolgreich.
Bei der Messung der Patientenzufriedenheit liefert im Vergleich mit klassischen Verfahren wie der Schulnoten-Skalierung lediglich der Key Performance Indikator „Patient Care Quality Score (PCQS)“ ein realistisches Bild.
„Wir können ja nur weitermachen wie dieses Jahr.“ Befragt man Praxisinhaber nach ihren Plänen zur Betriebsführung im kommenden Jahr, sind Veränderungs-Intentionen äußerst gering. Man will hauptsächlich versuchen, Kosten zu sparen, die Arbeit aber wie gehabt weiterführen. Doch diese Strategie kann nicht aufgehen, da das Einsparvolumen auf der Kostenseite in Arztpraxen sehr gering ist und der Geldabzug durch die Inflation nebst den Ausgaben-Erhöhungen in Bereichen ohne Reduktions-Möglichkeiten weit darunter liegt.
Continue reading “Praxis-Erfolg 2023: Haus- und Fachärzte müssen jetzt handeln”
Die Ergebnisse von Patienten-Befragungen im Rahmen von Praxismanagement-Betriebsvergleichen zeigen, dass digitale Angebote, aber auch Serviceleistungen bereits einen spürbaren Einfluss auf die Zufriedenheit haben.
Continue reading “Analyse der Patientenzufriedenheit: Nicht ohne Service- und Digital-Angebote”
Jeder Arzt und jede Medizinische Fachangestellte kennt die kleinen Negativ-Ereignisse, die in größerem oder kleinerem Umfang den Praxisalltag durchziehen. Oft hängen sie mit Patienten zusammen, die dann als „schwierig“ bezeichnet werden und mit denen dieser Makel für immer verbunden ist. Doch die Bewertung erfolgt häufig vorschnell und das eigentliche Problem liegt auf einer ganz anderen Ebene. Sich dessen bewußt zu sein und gegenzusteuern kann die Arbeitsqualität entscheidend verbessern.