Worum es geht
In der heutigen Zeit sehen sich Haus- und Fachärzte mit diversen Herausforderungen konfrontiert, die ihre tägliche Arbeit beeinträchtigen. Zentrale Punkte sind hierbei der hohe Arbeitsdruck und der Zeitmangel, die nachgelagerte Probleme wie Stress, Demotivation und zu wenig Zeit für die Patienten nach sich ziehen. Die Ursachen für diese Missstände werden vorwiegend in Faktoren außerhalb der Praxisbetriebe gesehen: eine überbordende Bürokratie, gesetzliche Regelungen, steigende Patientenansprüche und technische Schwierigkeiten, insbesondere die oft fehlerbehaftete Technik der Telematikinfrastruktur (TI). ‼️Ein Fehler ‼️
Der Blick nach innen lohnt
Allerdings offenbaren Praxismanagement-Betriebsvergleiche, dass Praxisbetriebe gleichzeitig über immense, bislang ungenutzte Effizienz-Reserven verfügen. Diese könnten die geschilderten Probleme deutlich entschärfen und somit die Arbeitsbedingungen sowie die Patientenversorgung erheblich verbessern. Die Krux an der Sache: Diese Reserven und Möglichkeiten werden oftmals nicht erkannt. Der Grund liegt in der subjektiven Betrachtung der Funktionalität des Praxismanagements, ohne diese mithilfe objektiver Kriterien zu analysieren und zu bewerten. Eine ironische Tatsache, wenn man bedenkt, dass kein Arzt für einen Patienten eine Diagnose stellen würde, ohne dessen Laborwerte zu bestimmen oder gegebenenfalls bildgebende Verfahren zu nutzen.
Mit Kennziffern auf Schatzsuche
Ein Vergleich der Praxisführung mit der validierten Leitlinie des Best Practice-Standards in einem Betriebsvergleich bringt hier Abhilfe. Er ermöglicht eine objektive Analyse der Praxisführung, da hierdurch Kennziffern, die sogenannten KPIs (Key Performance Indikatoren) des Praxismanagements, bestimmbar sind. Durch diesen objektiven Vergleich lassen sich im Mittel vierzig Ansätze zur Effizienz-Verbesserung pro Praxis identifizieren. Ein wahrer Schatz an Möglichkeiten, der nur darauf wartet, gehoben zu werden. Das Ganze funktioniert im Convenience-Verfahren mit Hilfe von Dokumentations-Bögen, der Aufwand für die Bearbeitung ist äußerst gering und ein Vor-Ort-Berater wird gar nicht benötigt.
Entlastung durch die Aktivierung ungenutzter Potenziale
Die Auswirkungen einer solchen objektiven Analyse und nachfolgender Optimierungen sind vielfältig und entscheidend. Die Arbeit wird planbar und steuerbar, die Arbeitsbelastung sinkt und der Faktor Zeit kann aktiv genutzt werden, statt reaktiv zu verrinnen. Dadurch entsteht ein gesteigerter Mehrwert für die Praxisführung, die Mitarbeiter und nicht zuletzt für die Patienten. Die Erkenntnisse aus den Praxismanagement-Betriebsvergleichen können somit als Weckruf verstanden werden, der die Augen für ungenutzte Potenziale öffnet und konkrete Wege zur Verbesserung der Praxissituation aufzeigt.
Der Vergleich eröffnet Perspektiven
Durch die Implementierung der Erkenntnisse aus den Praxismanagement-Betriebsvergleichen eröffnet sich ein Weg, der trotz der äußeren belastenden Faktoren eine effiziente und zufriedenstellende Praxisführung ermöglicht. Ein lohnender Schritt, der zeigt, dass die Lösung vieler Probleme oft in den eigenen Reihen zu finden ist und nur darauf wartet, durch objektive Analyse und konkrete Maßnahmen entfaltet zu werden.
Die neue Qualität der Betriebsführung
In einer Zeit, in der der Druck auf das Gesundheitswesen stetig zunimmt, bieten Praxismanagement-Betriebsvergleiche eine wertvolle Ressource zur Selbstevaluation und Verbesserung. Sie fördern eine neue Qualität der Praxisführung, die nicht nur den Arbeitsalltag der Ärzte und ihres Personals erleichtert, sondern auch die Patientenversorgung auf ein neues Niveau hebt.
Weiterführende Informationen
Möchten Sie wissen, wie der Convenience-Ansatz funktioniert und welche Vorteile er bietet? Dann sollten Sie einen Blick in die Publikation “Benchmarking des Praxismanagements für Haus- und Fachärzte – Methode, Anwendung und Nutzen” werfen. Sie beschreibt detailliert, wie Sie als Haus- oder Facharzt von diesem Ansatz profitieren können.