Worum es geht
Ärzte sehen sich heutzutage einer Flut von Herausforderungen gegenüber, die von administrativen Pflichten bis zu stetig steigenden Patientenerwartungen reichen. Die kritische Umsetzungsschwelle des Best Practice-Standards von 60 % stellt dabei das Mindestmaß für eine funktionierende und effiziente Praxisführung dar. Unterschreitungen dieser Schwelle, so zeigen Praxismanagement-Betriebsvergleiche, führen dazu, dass die Arbeit weder den Bedürfnissen der Patienten noch den wirtschaftlichen Anforderungen gerecht wird und zudem Arbeitsqualität und -motivation leiden.
Orientierung an der Praxismanagement-Leitlinie
Der Best Practice-Standard beschreibt alle Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen, die in den Aktionsbereichen der Praxisführung, von der Planung über Marktforschung, Organisation, Führung, Patientenbetreuung und Marketing bis zum Controlling, für eine auch unter wechselnden Anforderungen reibungslos funktionierende Arbeit unerlässlich ist. Der Standard ist dabei nicht bloß eine Checkliste für eine optimale Praxisführung, sondern als validierte Leitlinie das Rückgrat jeder Haus- und Facharztpraxis, um in der heutigen dynamischen Umgebung bestehen zu können.
Unterhalb von 60 % wird es kritisch
Eine Unterschreitung der kritischen Umsetzungsschwelle von 60 % bedeutet, dass ein Praxisbetrieb bereits in mehreren Bereichen signifikante Defizite aufweist. Das führt automatisch zu einer Kette negativer Konsequenzen, u. a.:
- Patientenbetreuung: Unzufriedenheit bei Patienten aufgrund ineffizienter Abläufe und mangelnder Servicequalität, was mittel- bis langfristig zu Patientenabwanderungen führt.
- Mitarbeiterführung: Demotivation und hohe Fluktuation des Personals, da ineffiziente Prozesse und unklare Anweisungen Frustration und Burn-out verursachen.
- Organisation: Zeit- und Ressourcen-Verschwendung durch unnötig komplizierte oder veraltete Verfahren, was die Betriebskosten in die Höhe treibt.
- Marketing: Aus einem unzureichenden Marketing resultiert eine eingeschränkte Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit, was an wettbewerbsintensiven Standorten das Patientenwachstum und die Reputation begrenzt.
- Steuerung: Fehlen Strategie, Ziele oder ein kennziffernbasiertes Kontrollsysteme, mangelt es an Orientierung und Transparenz für die Praxisarbeit.
Das Ergebnis?
Ein Praxismanagement unterhalb des Schwellenwertes repräsentiert eine Praxis, die nicht nur hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt, sondern auch das Risiko finanzieller Einbußen und eines Reputations-Schadens trägt.
Die Lösung!
Ein Praxismanagement-Betriebsvergleich bietet Praxisinhabern ein klares Bild ihrer aktuellen Situation und stellt fest, wo genau der Betrieb im Vergleich zum Best-Practice-Standard steht. Er identifiziert nicht nur Bereiche, die verbessert werden müssen, sondern bietet auch konkrete, umsetzbare Vorschläge, wie Praxisinhaber und ihre Teams diese Verbesserungen erreichen können. Mit durchschnittlich 40 Verbesserungsvorschlägen pro Praxis ist dies eine Chance, die kein Arzt ungenutzt lassen sollten.
Weiterführende Informationen
Möchten Sie wissen, wie der Convenience-Ansatz funktioniert und welche Vorteile er bietet? Dann sollten Sie einen Blick in die Publikation “Benchmarking des Praxismanagements für Haus- und Fachärzte – Methode, Anwendung und Nutzen” werfen. Sie beschreibt detailliert, wie Sie als Haus- oder Facharzt von diesem Ansatz profitieren können.
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