Worum es geht
Der Best Practice-Standard beschreibt alle Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen, die in den Aktionsbereichen der Praxisführung, von der Planung über Marktforschung, Organisation, Führung, Patientenbetreuung und Marketing bis zum Controlling, für eine auch unter wechselnden Anforderungen reibungslos funktionierende Arbeit unerlässlich sind
Ein Benchmarking der eigenen Praxisführung mit dieser validierten Leitlinie verschafft Praxisinhabern erhebliche Handlungs-Freiheit. Hieraus resultiert eine Vielzahl einstellungsverändernder Effekte.
Klare Identifikation von Verbesserungsbereichen
Ein Best Practice-Benchmarking liefert objektive Daten und Einblicke zur Qualität des Praxismanagements und hilft Ärzten, diejenigen Bereiche zu identifizieren, in denen Verbesserungen möglich und nötig sind. Aus dem Wissen um diese konkreten Ansatzpunkte wird Ärzten gleichzeitig deutlich, dass sie proaktiv Maßnahmen ergreifen und ihre Situation verbessern können, anstatt sich durch unklare Herausforderungen überwältigt zu fühlen und zu passiven Reaktionen verurteilt zu sein.
Empowerment durch Wissen
Durch das Verständnis, welche Mechanismen und Instrumente zum Erfolg führen, erhalten Ärzte zudem wertvolles Wissen, das eine Art „Quelle der Ermächtigung“ ist: Es erweitert die Palette an Optionen und Strategien, die sie in ihrer eigenen Praxis anwenden können. Das Gefühl, über die notwendigen Informationen zu verfügen, um fundierte Entscheidungen zu treffen, steigert das Gefühl von Kontrolle und Handlungsfähigkeit erheblich.
Reduzierung von Unsicherheit
Die Benchmarking-Daten verringern die Unsicherheit, indem sie Haus- und Fachärzten ihren Status in Relation zu den Möglichkeiten aufzeigen. Diese Transparenz wirkt dem häufig von Praxisinhabern beschriebenen Gefühl der Überforderung entgegen und trägt dazu bei, dass Ärzte sich kompetenter und sicherer in ihrer Rolle fühlen. Das Bewusstsein, auf dem richtigen Weg zu sein oder genau zu wissen, was verbessert werden muss, stellt einen wesentlichen Schritt dar, dass Ärzte sich weniger eingeschränkt fühlen.
Förderung von Autonomie und Innovations-Geist
Die durch Benchmarking gewonnenen Erkenntnisse können Ärzte auch dazu inspirieren, innovative Lösungen und Anpassungen in ihrer Praxis einzuführen. Statt sich auf standardisierte Lösungen zu verlassen, können sie aus einer Vielfalt von bewährten Praktiken wählen und diese an ihre spezifischen Bedürfnisse anpassen. Dieser kreative Prozess und die Möglichkeit, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, stärken das Gefühl der Autonomie und des Unternehmertums.
Motivation und Zielorientierung
Benchmarking setzt klare Ziele und bietet eine Roadmap für Verbesserungen. Diese Zielorientierung gibt Ärzten eine Richtung und motiviert dazu, in Praxen aktive Veränderungen vorzunehmen. Aus der Existenz derartiger Ziele und dem Fortschritt auf diese Ziele entsteht ein Gefühl der Vorwärtsbewegung und der Freiheit, die eigene Zukunft aktiv gestalten zu können.
Fazit
Das Praxismanagement-Benchmarking ist mehr als nur ein Instrument zur Leistungsverbesserung; es ist auch ein Mittel zur Wiedererlangung von Handlungs-Freiräumen. Durch die Bereitstellung klarer, objektiver Daten, die Reduzierung von Unsicherheit, das Empowerment durch Wissen, die Förderung von Autonomie und die Motivation zu zielorientiertem Handeln, hilft Benchmarking Ärzten, sich weniger eingeschränkt und stattdessen befähigt zu fühlen, ihre Praxis und damit ihre berufliche Zukunft aktiv und erfolgreich zu gestalten.
Weiterführende Informationen
Möchten Sie wissen, wie der Convenience-Ansatz funktioniert und welche Vorteile er bietet? Dann sollten Sie einen Blick in die Publikation “Benchmarking des Praxismanagements für Haus- und Fachärzte – Methode, Anwendung und Nutzen” werfen. Sie beschreibt detailliert, wie Sie als Haus- oder Facharzt von diesem Ansatz profitieren können.